Flamenquín an der Bar

Blog Bar El Pozo

Tapas auf La Corredera: praktischer Leitfaden zum guten Essen auf dem Platz

Zurück zum Blog
La Corredera2026-03-2212 Min.

Praktischer Leitfaden für Tapas auf La Corredera in Córdoba: Reihenfolge der Tapas, Öffnungszeiten, Terrasse und Tipps für einen entspannten Besuch von Bar El Pozo aus.

Tapas auf der Terrasse mit Boquerones und anderen Córdoba-Gerichten auf der Plaza de la Corredera

La Corredera ist einer der wenigen rechteckigen Hauptplätze Andalusiens und einer der lebendigsten Orte Córdobas zu jeder Tageszeit. Morgens Markt, mittags Terrassen und Stimmung bis spät. Wer für Tapas kommt, sollte wissen, wie der Platz tickt: wann es ruhiger wird, in welcher Reihenfolge man bestellt und was je nach Tag zu erwarten ist. Das hier ist ein kurzer Leitfaden, der darauf beruht, wie La Corredera tatsächlich funktioniert.

Wann hingehen

Mittagessen beginnt in Córdoba spät. Vor zwei Uhr gibt es in der Regel Tische ohne Wartezeit; zwischen 14:30 und 16:00 ist Stoßzeit. Wer es ruhig mag, kommt gegen 13:30 oder wartet bis 16:00, wenn die langen Mittagessen schon beim Kaffee sind.

Abends startet das Abendessen ab 20:30, der eigentliche Höhepunkt liegt zwischen 21:30 und 23:00. Freitags und samstags füllt sich der Platz früh, und die Terrassen drehen langsamer.

Werktags — Dienstag, Mittwoch und Donnerstag — sind die besten Tage, um in Ruhe zu plaudern, ohne Druck Tapas nachzubestellen und beim Kellner Tipps zu erfragen, ohne das Gefühl zu haben, einen Tisch zu blockieren.

Wie man die Bestellung organisiert

Mit etwas Kaltem beginnen. Ein Salmorejo, eine Ensaladilla, Boquerones in Essig oder eine Wurstplatte. Das öffnet den Appetit, erfrischt und gibt Zeit, die Karte zu sichten, während die nächste Runde kommt.

Danach Frittiertes oder Cremiges: Auberginen mit Zuckerrohrsirup, Kroketten, Patatas bravas. Jetzt kommt das, was die Küche von Córdoba am ehesten ausmacht. Halbportionen mehrerer Gerichte funktionieren oft besser als eine ganze Ración eines einzigen Gerichts.

Zum Schluss, wenn noch Platz ist, etwas Kräftiges: Flamenquín, Rabo de toro oder eine Kombiplatte zum Teilen. Spätestens hier ist man eher beim Brot tunken als bei großen Portionen, und das ordnet die Bestellung.

Was bestellen, wenn man noch nie Tapas in Córdoba gegessen hat

Beim ersten Mal fassen vier Gerichte die lokale Küche gut zusammen: Salmorejo, Flamenquín, Auberginen mit Zuckerrohrsirup und Kartoffel-Tortilla. Damit hat man kalt, frittiert, süß-salzig und Ei. Ein vollständiges Bild.

Zum Teilen bestellen. Zu zweit reichen eine ganze und zwei halbe Ráciones. Zu viert decken zwei ganze und drei halbe alle ab.

Keine Scheu, den Kellner zu fragen, was an diesem Tag frisch herauskommt. Bar-Küchen wechseln je nach Schicht; was um zwei am besten ist, ist nicht zwingend das, was um neun am besten gelingt.

Terrasse, drinnen oder Theke

Die Terrasse ist am bequemsten für lange Essen, vor allem im Frühling und Herbst. Im Sommer brennt die Sonne bis in den späten Nachmittag; lieber die Schattenseite verlangen oder bis sechs warten.

Im Winter und an windigen Tagen ist drinnen angenehmer. La Corredera ist ein großer, von Arkaden gesäumter Platz, in dem es zieht; die Terrasse kühlt schneller aus, als es scheint.

Die Theke ist für schnelle Tapas: was trinken, zwei Sachen essen, weiterziehen. Wer Gepäck dabei hat oder mit kleinen Kindern kommt, ist am Tisch besser aufgehoben.

Reservierungen, Bezahlung und praktische Hinweise

Für Gruppen über vier Personen, besonders am Wochenende, ist es besser, vorher Bescheid zu geben. Eine kurze Nachricht oder ein Anruf erspart die Schlange beim Ankommen.

Fast alle Bars akzeptieren Karte, aber etwas Bargeld für das Aufteilen der Rechnung oder ein Trinkgeld ist praktisch, wenn man zu mehreren ist. Trinkgeld ist nicht Pflicht, wird aber geschätzt.

Wer Allergien oder Unverträglichkeiten hat, sagt es beim Bestellen, nicht beim Zahlen. Die Küche kann die meisten Gerichte anpassen, wenn sie rechtzeitig Bescheid weiß; mit dem Teller vor sich gibt es weniger Spielraum.

Weitere Artikel